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Pestizide: Dieses Obst und Gemüse belastet Ihre Gesundheit

von: Michael Wichert

Obst und Gemüse schmeckt, enthält viele Vitamine und Mineralstoffe . . . und kann doch so gefährlich für Ihre Gesundheit sein.

Mit Bioprodukten Pestizide vermeiden.

Der Gebrauch von Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden bleibt weiterhin hoch.

Und diese finden sich dann im Obst oder Gemüse wieder . . . und schließlich in Ihrem Körper. Was richten diese dort an?

Greenpeace untersucht die Belastung mit Pestiziden regelmäßig. Damit Sie nicht zur wandelnden Gifthalde degenerieren, finden Sie hier die am stärksten belasteten Obstsorten. Solche sollten Sie lieber als Bioprodukte erwerben.

Erdbeeren

Der Großteil der Erdbeeren erhalten wir aus dem Ausland, wo diese in riesigen Monokulturen angebaut werden. Dies steigert deren Anfälligkeit gegenüber Pilzkrankheiten. Gefundene Pestizide sind Dicofol und Bifenthrin . . . beide begünstigen Krebs.

Weintrauben

In zwei Drittel der Proben entdeckte man gefährliche Rückstände. Oft überschritten die Rückstände die Grenzwerte um das Vierfache.

Karotten

Damit das Grünzeug der Karotten weniger stark wächst, setzen die Landwirte Chlormequat ein. Chlormequat wirkt in hlheren Dosen schädigend auf das Nervensystem. Auch das in Deutschland verbotene Lindan fand man öfters.

Paprika

Nur ein geringer Teil der Paprika kommt auch aus Deutschland. Häufig findet man das Unkrautvernichtungsmittel Methamidophos. Dieses stuft die WHO als hoch gefährlich ein.

Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte enthalten teilweise ein Etikett: nach der Ernte unbehandelt. Doch ist das auch so? Mehrere Proben enthielten trotzdem Rückstände. Beispielsweise das Insektenvernichtungsmittel Methidathion. Dieses dringt sogar in die Schale ein und kann somit durch Abwaschen nicht entfernt werden.

Bananen

Bananen können Sie auch aus konventionellem Anbau verspeisen. Gesundheitliche Schäden erleiden aber die Plantagenarbeiter. Diese gelangen täglich in Kontakt mit dem Insektizid Chlorpyrifos. Dieses kann neurologische Schäden verursachen.

Obst und Gemüse mit hoher Belastung

  • einheimische Johannis- und Stachelbeeren schneiden schlecht ab
  • Trauben schneiden immer wieder schlecht ab
  • von giftigen Himbeeren die Finger weg
  • auch Melonen oft belastet
  • Petersilie fällt komplett durch
  • Rucolasalat überschreitet oft Grenzwerte an Pestiziden
  • Paprika fällt immer wieder negativ auf
  • Sellerie, auch aus Deutschland, ist weniger empfehlenswert
  • Zucchini, vor allem aus dem Ausland, belastet

Obst und Gemüse mit geringer Belastung

  • Bananen sind weniger belastet, schädigen eher die Plantagenarbeiter
  • in Blaubeeren selten giftige Rückstände
  • Kiwis nur in Einzelfällen Rückstände über Höchstwerten
  • Brokkoli selten zu sehr belastet
  • Chicoreesalat – nahezu giftfrei
  • Endiviendsalat aus Italien auch nahezu giftfrei
  • Fenchel schneidet im Gift-Ranking positiv ab
  • Spargel kaum belastet
  • Zwiebeln selten belastet
  • in Kartoffel kaum Rückstände

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