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Buttermilch: Wirkung und gesunde Inhaltsstoffe

von: Michael Wichert - - Erhalte Gratis Updates über neue Artikel HIER

Buttermilch ist sehr gesund. Doch warum? Sie enthält weniger Fett als normale Milch . . . obwohl der Name “Buttermilch” etwas anderes vermuten lässt.

Außerdem kann Ihr Körper Buttermilch leichter als normale Milch verdauen.

Buttermilch enthält weniger Fett als normale Milch.

Inhalt des Artikels

Sie sollten es mit Buttermilch nicht übertreiben und jetzt literweise davon trinken, denn diese ist ein Nahrungsmittel . . . mit Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten. Daher kommen bei einem halben Liter schon einige Kalorien zusammen. So etwa 200.

Doch wie wirkt Buttermilch nun?

Positive Wirkung von Buttermilch

Buttermilch spendet Ihnen gerade bei hoher Sommerhitze tolle Erfrischung.

Denn diese kühlt Ihren Körper . . . oder besser gesagt, reduziert die Hitze, die Ihr Körper generiert. Haben Sie einen Sonnenbrand, kann Ihnen Buttermilch weiterhelfen. Trinken Sie dazu Buttermilch mit einer leichten Prise Salz.

Lesen Sie auch: Inhaltsstoffe der Buttermilch: Das steckt drin

Als probiotisches Lebensmittel enthält Buttermilch die „guten“ lebenden Bakterien. Diese Bakterien überleben die Vorgänge in Ihrem Magen und werden so im Darm voll aktiv. Buttermilch verbessert daher Ihre Verdauung ( und Ihre Darmflora).

Folgende Mixidee: Mixen Sie Buttermilch mit etwas getrocknetem Curry, Ingwer und etwas Salz. Auch die Beigabe von etwas Kurkurma kann geschmacklich interessant sein.

Buttermilch unterstützt auch Ihr Immunsystem. Dazu tragen die Milchsäurebakterien in der Buttermilch bei.

Schönheit und Buttermilch: Buttermilch enthält zahlreiche B-Vitamine. Diese wirken positiv auf Haut, Haar und Nägel, denn B-Vitamine fördern das Zellwachstum.

Das enthaltene Vitamin B-5 wirkt sogar hautglättend.

Inhaltsstoffe der Buttermilch

Wenn Sie auf Kalorien achten ist Buttermilch im Vergleich zu normaler Milch genau richtig für Sie. Denn Buttermilch enthält weniger Fett.

So enthält eine Tasse Buttermilch nur 2,2 Gramm Fett und damit ca. 100 Kalorien. Im Unterschied dazu enthält normale Milch bei gleicher Menge 8,9 Gramm Fett und 157 Kalorien.

Was ist der Grund dafür? Das in der Milch enthaltene Fett bleibt bei der Herstellung von Butter in dieser zurück . . . der “Überschuss” Buttermilch enthält daher kaum noch Fett, aber immer noch alle guten Nährstoffe.

100ml fettreduzierte Buttermilch enthalten:

Typ Menge Abdeckung Tagesbedarf
Ballaststoffe 0g 0%
Fett 0,9g 1,36%
Kalorien 40kCal 1,60%
Kohlenhydrate 5g 1,89%
Protein 3,3g 4,58%
Vitamine
A 26,0 IU 0,87%
B1 (Thiamin) 0,0mg 0,00%
B12 0,2mcg 4,00%
B2 (Riboflavin) 0,2mg 10,00%
B3 (Niacin) 0,1mg 0,62%
B5 (Pantothensäure) 0,3mg 3,00%
B6 0,2mg 10,00%
C 1,0mg 1,00%
D 0mcg 0,00%
E 0,1mg 0,50%
K 0,1mcg 0,15%
Mineralstoffe
Calcium 116,0mg 12,89%
Eisen 0,1mg 0,67%
Kalium 151,0mg 7,55%
Kupfer 0,0mg 0,00%
Magnesium 11,0mg 3,14%
Phosphor 89,0mg 8,9%
Selen 2,0mcg 4,00%
Zink 0,4mg 2,67%

Die wichtigsten Nährstoffe in der Buttermilch sind:

  • Vitamin B12 - unterstützt das Zellwachstum, regeneriert die Schleimhäute und hilft bei der Bildung roter Blutzellen
  • Kalium - wichtig für ein gesundes Herz
  • Phosphor
  • Calcium - je nach Fettgehalt enthält Buttermilch 284 bis 350 mg Calcium - der tägliche Bedarf liegt bei 1.000 mg
  • Riboflavin - ist ein B-Vitamin, welches dabei hilft Nahrung in Energie umzuwandeln . . . eine Tasse enthält ca. 0,4 Gramm, der Tagesbedarf liegt bei 1,7 Gramm
  • Protein - eine Tasse enthält etwa 10 Gramm Protein, der Tagesbedarf variiert und liegt bei ungefähr 50 bis 100 Gramm
  • Lecithin - Buttermilch enthält im Vergleich zu Vollmilch die doppelte Menge Lecithin . . . Lecithin gilt als Nervennahrung und verbessert Ihre Gedächtnisfunktionen

Calcium in der Buttermilch

Neue Studien rütteln am guten Image der Milch.

Alternative Calciumquellen sind: Orangen, Mandeln und Brokkoli.

Milchprodukte gelten bisher als beste Quelle für Calcium. So enthält auch die Buttermilch reichlich davon.

Doch der Gehalt hängt vom Fettanteil ab. So führt die Reduktion von Fett zu einem höheren Calciumanteil. Das liegt daran, dass Fett kein Calcium enthält.

Aber: Zum Thema Milch & Buttermilch gibt es mittlerweile auch Bedenken. Laut neuesten Studien der Harvard University mit 75.000 Frauen übersäuert Milch den Körper.

Diese Übersäuerung baut der Körper mit Hilfe von Calcium ab . . . und dieses stammt aus Ihren Knochen. Somit kann Milch zu schwächeren Knochen (Osteoporose) führen.

Als alternative Calciumquellen bitten sich daher auch Gemüse & Obst an. Reichlich Calcium enthalten hier: Brokkoli, Blattsalate und auch Orangen.

Auch interessant: Wirkung von Kefir, 5 Fakten zu Calcium in der Ernährung

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